Wenn sogar Ministerpräsidenten in die KI-Falle tappen
Die Diskussion begann mit einem Politiker. Eigentlich könnte sie aber genauso gut in einem mittelständischen Unternehmen, einer Behörde, einer Werbeagentur oder sogar am heimischen Schreibtisch stattfinden. In den ersten Juni-Tagen 2026 sorgten Berichte für Aufmerksamkeit, wonach bei Reden und Gastbeiträgen eines Ministerpräsidenten eines deutschen Bundeslandes offenbar umfangreich KI eingesetzt worden sein soll. Besonders kritisch wurde es dort, wo angebliche Zitate von Wissenschaftlern auftauchten, die sich später nicht eindeutig belegen ließen. Ein Gastbeitrag wurde sogar von einer Zeitung zurückgezogen.